Schwerin-Rostock

  • Im StadtRaumLabor entwickelten Jugendliche ihre Vorstellungen für die Zukunft der Stadt Schwerin. Im Verlauf eines guten Jahres gab es mehrere Arbeitsgruppen, Workshops und Seminare, um zu erproben, welche Elemente aus dem Bereich der digitalen Medien geeignet sein könnten, mit Jugendlichen ihre Perspektiven auf Stadtentwicklung zu erarbeiten. Dabei ging es ebenso um ein Ausprobieren der jeweiligen Medien wie um eine kritisch-reflektive Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensumfeld. So entstand eine Fotoserie unter dem Motto „Hitplaces – Shitplaces“, also Orte, die die Jugendlichen entweder besonders gut oder ausgesprochen schrecklich fanden. In einem zweiten Schritt wurden Stadtansichten via digitaler Bildbearbeitung verändert und Ideen sowie Anregungen für eine zukünftige Gestaltung Schwerins in Bildern umgesetzt. Eine andere Gruppe Jugendlicher erarbeitete sich Fertigkeiten in der Videoproduktion und -bearbeitung. Sie ließ unter anderem mit Hilfe der Tiltshift-Technik Schwerin wie eine Spielzeugstadt aussehen und wählte dafür den bezeichnenden Titel „Klein Stadt Groß“. „Jugendliche sagen an der Paulskirche und auf Facebook ihre Meinung“, titelte die Schweriner Volkszeitung am 2. März 2013 über das Projekt „StadtRaumLabor“, eine kreative Veranstaltung mit Workshops, World Café und Begegnungen mit der Stadtpolitik.

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